Das Deutsch-Amerikanische Fulbright-Programm

Das Deutsch-Amerikanische Fulbright-Programm verwirklicht die visionäre Idee Senator Fulbrights: Die Förderung von gegenseitigem Verständnis zwischen den USA und Deutschland durch akademischen und kulturellen Austausch.

Das Fulbright-Programm hat eine internationale Reichweite. Es ermöglicht den Austausch zwischen den Vereinigten Staaten und mehr als 155 Ländern weltweit. Zurzeit unterstützen 50 permanente Kommissionen, unter ihnen die Deutsch-Amerikanischen Kommission, die Arbeit des Fulbright-Programms auf der zwischenstaatlichen Ebene. Jedes Jahr nehmen ca. 8.000 Amerikaner und andere Nationalitäten am Fulbright-Austausch teil. Seit Anfang des Programms 1946 hat das Programm 310.000 Stipendiaten gefördert.

Als größtes und vielfältigstes Fulbright-Programm weltweit hat das Deutsch-Amerikanische Fulbright-Programm seit seiner Entstehung im Jahr 1952 mehr als 45.000 Amerikaner und Deutsche gefördert.

Das besondere Merkmal des Deutsch-Amerikanischen Fulbright-Programms ist der Studentenaustausch. Dieses Kernprogramm wird ergänzt durch Stipendienprogramme für promovierte Wissenschaftler, Doktoranden und Fremdsprachenassistenten sowie durch Fortbildungsseminare für Hochschuladministratoren und Landeskundler.

Die binationale Fulbright-Kommission besteht aus je fünf deutschen und amerikanischen Mitgliedern, die von den Ehrenvorsitzenden, dem deutschen Außenminister und dem amerikanischen Botschafter in Deutschland, benannt werden. Das J. William Fulbright Foreign Scholarship Board, dessen Mitglieder vom amerikanischen Präsidenten ernannt werden, erstellt die Richtlinien für das Fulbright-Programm. Das deutsch-amerikanische Fulbright-Programm wird vom Sekretariat in Berlin verwaltet. Der amerikanische Partner der Fulbright-Kommission ist das Bureau of Educational and Cultural Affairs im U.S. Department of State.